Materialien für Zahnersatz auf dem Prüfstand

Materialien für Zahnersatz auf dem PrüfstandZwischen Keramik, Titan, Gold und Zirkon verliert man schnell den Überblick, auf was es eigentlich beim Material für Zahnersatz ankommt.

  • Welcher Werkstoff verspricht welche Vorteile und welcher hält sie am Ende auch?
  • Wie günstig darf es, wie teuer muss es sein?
  • Ist für jeden jedes Material uneingeschränkt geeignet?

Fragen über Fragen – hier kommen einige Antworten in Form einer Übersicht über die gängigsten sowie beliebtesten Zahnersatzmaterialien von heute.

Die Diagnose Zahnersatz ist das Eine, die vielen Entscheidungen, die dann auf Patienten gleich zu Anfang zukommen, sind nochmals etwas ganz Anderes. Und eine gehörige Belastung im ohnehin meist schon belastenden Behandlungsprozess.

Eine dieser Entscheidungen ist die über das Material, aus dem Kronen, Brücken oder Implantate sein sollen.

Hier entscheidet sich sowohl der letztliche Erfolg als auch Verträglichkeit und Haltbarkeit des Zahnersatzes – vor allem aber der Preis. Denn die im Dentallabor bei der Produktion verwendeten Materialien sind ein enormer Kostenfaktor auf der letztlichen Rechnung.

Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht was Besseres / Günstigeres findet“, könnte ein etwas abgewandelter Wahlspruch beim Zahnersatz sein. Doch was steht überhaupt zur Wahl?

 

 

Audentic AG: Ein Dentallabor beispielsweise ist heute mehr als nur Dentallabor

 

 

Genau das hat die Audentic AG aus Mülheim an der Ruhr erfasst und gleich zu ihrem Unternehmensgrundsatz gemacht: Die durchdachte und perfektionierte Kooperation mit Zahnärzten einerseits und mit Patienten andererseits.

 

Videoquelle: Audentic AG: Bis zu 80 % sparen bei Zahnersatz - YouTube

Ein besonders wichtiger Umstand auf dem Feld des Auslandszahnersatzes, auf den sich Audentic spezialisiert hat.

Hier geht es nämlich nicht nur um Dinge wie Know-How, Technik und Kompetenz, sondern in besonderem Maße um Vertrauen, Transparenz und Authentizität. Diese Ehrlichkeit bei Preisen, Qualität und Service hat sich Audentic gleich dreifach auf die Fahnen geschrieben.

Ein echtes Unterscheidungsmerkmal zu vielen Anbietern auf dem Zahnmarkt und das Setzen eines Trends: Man versteht sich durch und durch als Dentaldienstleister.

 

 

Zahnersatzmaterial von A wie Amalgam bis Z wie Zirkon

 

 

  • Amalgam:

 

Der Werkstoff war lange Zeit nicht wegzudenken aus den deutschen Zahnarztpraxen. Abertausende Kariesbehandlungen wurden mit Füllungen aus Amalgam bewerkstelligt. Denn dieser Werkstoff ist gut zu bearbeiten, unkompliziert, um angegriffene Zahnsubstanz wieder herzustellen und nicht allzu teuer. Ideal also für die Massenverbreitung. Doch bald schon gehörten auch kritische Stimmen zur Tagesordnung, die Amalgam als langfristig schädlich und wegen des enthaltenen Quecksilbers als belastend für den Körper entlarvten. Auch die fehlende ästhetische Komponente wurde zunehmend deutlich, denn Amalgam im Zahn zeigt sich durch dunkle und leider gut sichtbare Flecken. Trotz all dem zahlen die gesetzlichen Krankenkassen nach wie vor nicht für andere Materialien.

  • Kunststoff:

Bei den Füllungen abgelöst wird Amalgam inzwischen häufig durch den Kunststoff – wenn es der Patient wünscht.

Der Haken: Bereits bei einer Kunststofffüllung als „hochwertigem“ Material muss der Patient etwas aus eigener Tasche hinzuzahlen, meist einen Betrag zwischen 30 und 40 Euro. Aber immerhin. Kunststoff ist beliebt, weil es widerstandsfähig ist und sich auch ästhetisch / farblich ganz natürlich in den Zahn fügt. Manko: Das zahnfarbene Material kann sich jedoch mit der Zeit verfärben.

  • Keramik:

Keramik eignet sich als Material für Zahnersatz geradezu optimal, da es sich perfekt in das natürliche Gebiss integriert.

Kommt eine teure Vollkeramiklösung nicht in Frage, eignet sich unter Umständen eine keramische Verblendung, sprich der Metallkern ist quasi „ummantelt“.

Das fühlt sich nicht nur an wie ein echter Zahn, sondern sieht auch noch so aus.

Die Kosten liegen zwar höher als bei der metallenen Versorgung, doch dies könnte sich je nach Patient und zahnmedizinischer Ausgangslage lohnen.

  • Titan:

Gerade bei Zahnimplantaten führt kein Weg an diesem Alleskönner vorbei: Denn bei künstlichen Zahnwurzeln kommt es darauf an, dass diese biokompatibel sind – also bestmöglich vom Körper / Organismus und im Kiefergewebe angenommen werden. Dies erfüllt Titan in Perfektion, ebenso besteht fast hundertprozentige Allergiefreiheit. Damit ist er heute DER Werkstoff in der modernen Implantologie. Auch Kronen oder Brücken aus Titan sind nicht ausgeschlossen und profitieren von ihrer großen Stabillität.

  • Zirkon:

Dieses Material ist das einzige, was bei Zahnersatz dem Titan auf absehbare Zeit „Konkurrenz“ machen kann, da es über ähnlich optimale Materialeigenschaften verfügt: haltbar, bruchfest, biokompatibel und bei all dem auch optisch nahezu natürlich.

Ursprünglich stammt das „Zirkonoxid“ aus dem Bereich der Raumfahrt – doch in der Herstellung und Verarbeitung erweist sich Zirkon noch als recht aufwändig. Das lässt sich an den Kosten ablesen.

  • Gold:

Gold bzw. Goldlegierungen sind ebenfalls ein Klassiker der Zahnmedizin und Zahntechnik.

Nicht immer jedoch ist es für Patienten verträglich. Manchmal entwickelt sich eine Hitze- oder Kälteempfindlichkeit und die Optik ist natürlich ebenfalls nicht natürlich. Deshalb und aufgrund des relativ hohen Preises zählt Gold nicht zu den Bestsellern der Zahntechnik.

Egal, für welche Zahnersatzmaterial man sich letzten Endes in enger Abstimmung mit dem Zahnarzt entscheidet: Vor- und Nachteile sowie Kosten sollten genauestens abgewogen werden. Gerade, weil es erhebliche Unterschiede bei den Zuschüssen der Krankenkasse und den daraus resultierenden Eigenanteilen beim Zahnersatz gibt.

Für weitere Informationen über dentale Fachbegriffe finden Sie im Zahnersatz Lexikon von Somsax.de

 

 

Zahnersatz – Die besten Informationsquellen im Netz

 

 

Die besten Zahnersatz Informationsquellen im NetzMehr Wissen über den eigenen Zahnersatz in Deutschland: Patienten neigen heute stärker denn je dazu in Eigenregie zu recherchieren – sei es schon weit VOR dem eigentlichen Zahnarztbesuch oder DANACH.

 

  • Was bedeutet Zahnersatz für mich?
  • Welche Möglichkeiten gibt es?
  • Was kostet die Brücke, Krone oder Zahnprothese?

Antworten gibt es zuhauf, und zwar in den Weiten des Internets.

  • Doch welche sind die wirklich vertrauenswürdigen, wo sollte man einmal schauen und wo besser nicht?

Schließlich geht es um nichts weniger als die Gesundheit der eigenen Zähne.

Einfacher geht es kaum: Rechner oder Smartphone an, die Suchmaschine seines Vertrauens aufgerufen und in den Suchschlitz einfach mal das Stichwort „Zahnersatz“ eingegeben.

  • Schwupps, hat man rund eine Million (!) Ergebnisse. Eine Million potenzielle Quellen, sich zu informieren. Oder doch nicht?

Blogs, Unternehmenswebseiten, Foren, Vergleichsseiten, Presseartikel, Videos, Bilder – zunächst einmal sehen Suchende vor allem eines: Eine enorme Vielzahl, ja ein regelrechtes Konvolut an verschiedensten Seiten. Statt Orientierung und rascher Information, gilt es also zunächst einmal zu filtern.

  • Wo finde ich das, was ich suche?
  • Welche Internetseiten helfen mir persönlich weiter?

Qualität statt Quantität also nicht nur bei den dritten Zähnen selbst, sondern auch bei den Informationen über diese.

Hier helfen zunächst einige Fragen, die man sich als suchender Patient in jedem Fall stellen sollte.